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	<title>Montenegro erleben</title>
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	<description>Die Natur Montenegros entdecken</description>
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		<title>Was einen Nationalpark ausmacht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationalparks]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Nationalpark ist ein eindeutig abgegrenztes, großräumiges Gebiet, das durch besondere Maßnahmen vor schädlichen menschlichen Eingriffen und vor Umweltverschmutzung geschützt wird. Dabei handelt es sich um Naturlandschaften mit speziellen Eigenarten oder mit wertvollen Schätzen der Natur. Nationalparks sind in einem &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/nationalparks/was-einen-nationalpark-ausmacht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/koenigssee-300x200.jpg" alt="" title="Wallfahrtskirche am Königssee" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-41" /><strong>Ein Nationalpark ist ein eindeutig abgegrenztes, großräumiges Gebiet, das durch besondere Maßnahmen vor schädlichen menschlichen Eingriffen und vor Umweltverschmutzung geschützt wird. Dabei handelt es sich um Naturlandschaften mit speziellen Eigenarten oder mit wertvollen Schätzen der Natur. Nationalparks sind in einem möglichst natürlichen, vom Menschen unberührten Zustand. </strong></p>
<h2>Bewahren und schützen</h2>
<p>In der Regel sind Nationalparks im Besitz des Staates. Sie stehen unter Naturschutz und weisen weitgehende Nutzungsverbote auf, um den vorhandenen, vielfältigen Tier- und Pflanzenartbestand zu erhalten. Nationalparks haben zudem zwei Ziele. Zum einen soll die dort vorherrschende Natur bewahrt werden, zum anderen werden somit Erholungsgebiete für den Menschen geschaffen. Auch die Erforschung des Naturraumes stellt eine große und wichtige Aufgabe dar. Nationalparks müssen in Bauplanungen eingetragen und berücksichtigt werden und können nicht aufgehoben werden. Sie sind im Bundesnaturschutzgesetz verankert. Nationalparks sind meist in verschiedene sogenannte Schutzzonen aufgeteilt. Je nach Schutzintensität sind dort wirtschaftliche Nutzungen genehmigt (wie zum Beispiel Baumrodung bis zum einem bestimmten Prozentsatz oder Fischfang) und können stattfinden. In den Kernzonen des Nationalparks verzichtet man auf menschliche Nutzung. Besonders sensible Bereiche sind selbst für Besucher nicht zugänglich. Nationalparks bestehen aus mindestens 1000 Hektar Land.</p>
<h2>Merkmale und Geschichte zum Nationalpark</h2>
<p>In einem Nationalpark wird der Natur keineswegs freien Lauf gelassen. Wenn es nötig ist, greift der Mensch regulierend ein, um die Artenvielfalt zu erhöhen oder um seltenen Arten einen Vorteil zu verschaffen. Wenn beispielsweise Arten eingeschleppt wurden, die nicht heimisch sind, werden sie ausgelesen, ausgerottete Arten werden, wenn möglich, wieder neu angesiedelt, Wild kann reduziert werden, Wiesen können vor einer Umwandlung zu einem Wald bewahrt werden oder Gewässer in einen natürlichen Zustand versetzt werden. Im Jahre 1885 baute die Regierung den ersten Nationalpark der Welt &#8211; in Kanada. Naturschutz war damals allerdings noch nicht das Motiv. Stattdessen sollte der Nationalpark vor allem wohlhabende Besucher anlocken. Die Transkontinentale Eisenbahn wurde geschaffen. Sie galt als die wohl wichtigste Entwicklung Kanadas und die Besucher sollten damit zu den Naturparks fahren. Heute gibt es über 40 Nationalparks in Kanada. Hinzu kommen außerdem einige Hundert Provinzparks, deren Zweck es ist, der Erholung zu dienen. Die UNESCO hat bereits acht der Nationalparks seit 1978 zum Weltnaturerbe ernannt. In Deutschland errichtete man den ersten Nationalpark, den Bayerischen Wald, im Jahr 1970. Nun bestehen in Deutschland 15 Nationalparks mit einer Gesamtfläche von 913.431 Hektar. Circa 80 % davon sind Watt- und Wasserflächen. Weltweit gibt es hunderte Nationalparks, wobei wohl die meisten in Australien zu finden sind.</p>
<h2>Das Wichtigste auf einen Blick</h2>
<p>Nationalparks befinden sich meist in etwas abgelegenen und weniger besiedelten Regionen. Sie charakterisieren sich durch außergewöhnliche, teilweise bedrohte, Tier- und Pflanzenarten oder besondere Mineralien oder ungewöhnliche geologische Objekte wie Geysire und Heiße Quellen. Ein langfristiges Überleben soll ihnen in einem Nationalpark gewährleistet sein. Eine große Vielfalt an Naturräumen und Landschaften ist das wohl bedeutungsvollste Merkmal eines Nationalparks. Im Unterschied zu einem Naturpark oder Landschaftsschutzgebiet spielen im Nationalpark die Bedürfnisse der Natur die größte Rolle. Um den Erhalt dieser Naturwunder zu sichern, liegt es an uns Menschen, die Regeln solch eines Parks zu beachten und die Naturschutzgesetze einzuhalten. </p>
<p>Bild: RW-Design &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Bedrohte Tier- und Pflanzenarten Europas</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nachricht, dass viele Tiere und Pflanzen auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind, ist nicht neu. Doch sind die Zahlen alarmierend. Dabei geht es nicht nur um Menschenaffen und Tiger, sondern auch auf dem europäischen Kontinent schwinden die &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/naturschutz/bedrohte-tier-und-pflanzenarten-europas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/pflanze-in-hand-300x225.jpg" alt="" title="Leben" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>Die Nachricht, dass viele Tiere und Pflanzen auf der ganzen Welt vom Aussterben bedroht sind, ist nicht neu. Doch sind die Zahlen alarmierend. Dabei geht es nicht nur um Menschenaffen und Tiger, sondern auch auf dem europäischen Kontinent schwinden die Tier- und Pflanzenbestände rapide. Es wird notwendig auch im Tourismus vermehrt auf Nachhaltigkeit zu setzen, so dass Menschen ihren Urlaub nicht auf Kosten der Natur verbringen.</strong></p>
<h2>Die Lage spitzt sich zu</h2>
<p>Die Zahlen der bedrohten Tierarten in Europa sind besorgniserregend. Ob bei Säugetieren, Schmetterlingen, Reptilien, Fischen oder Vögeln, die Zahl der Tiere nimmt rapide ab. Umweltorganisationen gehen davon aus, dass in Europa 1/4 der Säugetierarten und 1/8 der Vogelarten vom Aussterben bedroht sind. Auf dem europäischen Kontinent sind die meisten Tierarten in Wäldern und Feuchtgebieten beheimatet, doch diese werden immer kleiner. Verursacht wird dies zum einen durch den Klimawandel, von dem der ganze Planet Erde stark betroffen ist, zum anderen aber auch durch die weitere Ausbreitung der Menschen. Durch den Bau immer neuer Straßen, Wohngebiete und Hotelanlagen wird der Lebensraum der Tiere und Pflanzen auf dem Land immer weiter eingegrenzt. Doch auch die Vielfalt der Arten in den Gewässern der Meere und Binnengewässer geht immer weiter zurück. Von der Ost- und Nordseeküste, über den Atlantik bis hin zum Mittelmeer, überall ist das ökologische Gleichgewicht der Meere aus den Fugen geraten.</p>
<h2>Reisen mit ruhigem Gewissen</h2>
<p>Das Problem ist vielen bekannt, doch sind sich die meisten nicht bewusst, dass jeder einen Beitrag zur Verbesserung der derzeitigen Lage leisten kann. Viele Reiseanbieter besinnen sich mittlerweile darauf und bieten ökologisch nachhaltige Reisen an. Doch auch Individualreisende können ohne viel Aufwand ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. In Hotels können zum Beispiel Handtücher und Bettwäsche mehrere Tage benutzt werden, sodass unnötige Wäscheberge vermieden werden können. Beim Buchen einer Flugreise sollte man nach Möglichkeit Nonstopflüge buchen, denn gerade beim Starten und Landen verbrauchen die Flugzeuge viel Treibstoff. Wer im Mittelmeerraum Urlaub macht, wird feststellen, dass das öffentliche Verkehrsnetz viel besser ausgebaut ist als in Deutschland, sodass man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen kann. Gerade im Ausland wird dies zudem noch billiger als die Kosten für einen Mietwagen und Sprit. Klimaanlagen sind in den südlichen Ländern ein absolutes Muss. Doch in Zeiten, wo die Hitze noch nicht allzu groß ist, kann auch das Zuziehen der Gardinen im Hotelzimmer ein wirksames Mittel gegen die Wärme sein. Auch auf die faszinierende Unterwasserwelt im Mittelmeer muss nicht verzichtet werden. Auf den Tauchgängen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ausreichend Abstand eingehalten wird, um nicht unbeabsichtigt Schäden an Korallenriffen oder anderen Tieren anzurichten.</p>
<h2>Naturparadiese für zukünftige Urlauber erhalten</h2>
<p>Umweltbewusstsein sollte auch im Urlaub und auf Reisen im Bewusstsein bleiben. Viele Urlaubsgebiete faszinieren Reisende durch die malerische Landschaften und die einzigartige Tier- und Pflanzenvielfalt. Doch gerade diese nehmen Schaden, wenn im Tourismus nicht umsichtig und nachhaltig gearbeitet wird. Jeder Urlauber kann seinen Beitrag dazu leisten, um die Tier- und Pflanzenwelt in Europa zu schützen. So können auch nachfolgende Generationen die faszinierende Natur Europas auf ihren Reisen erleben.<br />
Image from: matttilda &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Die größten Naturschutzgebiete Europas</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenpark Karwendel]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzgebiete]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vielfalt der Gebiete zum Schutz von Flora und Fauna ist nahezu unüberschaubar. Nationalpark und Naturschutzgebiet hat man immerhin schon einmal gehört, was aber ein Biosphärenreservat oder ein FFH-Gebiet ist, da macht sich bei den Meisten schnell Ahnungslosigkeit breit. Schließlich &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/naturschutz/die-grosten-naturschutzgebiete-europas/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/tirol-achensee-300x225.jpg" alt="" title="Pertisau, Achensee Ankunft per Schiff" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-34" /><strong>Die Vielfalt der Gebiete zum Schutz von Flora und Fauna ist nahezu unüberschaubar. Nationalpark und Naturschutzgebiet hat man immerhin schon einmal gehört, was aber ein Biosphärenreservat oder ein FFH-Gebiet ist, da macht sich bei den Meisten schnell Ahnungslosigkeit breit. Schließlich haben die unterschiedlichen Gebiete neben dem Biotop- und Artenschutz auch noch andere Dinge zu erfüllen. Vielfältig sind die zu schützenden Bestandteile der Natur. Naturschutz ist die sanfteste Form, um die Vielfalt, von der auch unser Leben abhängig ist, zu schützen. </strong></p>
<h2>Die Natur braucht Schutz vor dem Menschen</h2>
<p>Die strengste und gleichzeitig häufigste Schutzform ist das Naturschutzgebiet (NSG). In als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Regionen sollen in der Hauptsache bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. Die einfachste und wichtigste Regel in einem Naturschutzgebiet lautet: Alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten! Als Spaziergänger dürfen Sie weder die markierten Wege verlassen, noch Pflanzen pflücken oder Pilze sammeln &#8211; auch ohne dass alle 100 Meter ein Verbotsschild daran erinnert. Der Schutz kann sich auf Teilbereiche, wie Gewässer oder einzelne Baumarten, erstrecken oder für bestimmte Zeiten (zum Beispiel die Vogel-Brutzeit) Gültigkeit haben. In diesem Zusammenhang gültige Verbote sind ausgeschildert oder können bei den zuständigen Gemeinden erfragt werden. </p>
<h2>Alpenpark Karwendel &#8211; größtes Naturschutzgebiet Europas</h2>
<p>Im Zentrum des Alpenparks Karwendel liegt das größte Naturschutzgebiet Europas, das Naturschutzgebiet Karwendel. Es umfasst neben dem Karwendeltal weitere Täler, wie das Vomperloch, Halltal und Risstal mit seinen Nebentälern. In den Tallagen ist es von großem Waldreichtum geprägt, Schutt- und Latschenfelder dominieren die Bergflanken. Man findet unberührte Nebentäler mit naturbelassener Bachdynamik, Wasserfälle und Klammen bilden enge Schluchten mit Wäldern. </p>
<h2>Wochenendausflüge in die Natur</h2>
<p>Mountainbiker und Wanderer wissen die Natur und deren Schönheit im Karwendelgebiet zu schätzen und genießen sie bei ausgedehnten Ausflügen. Häufig nutzen Urlauber die vielen Hütten zu einer vollständigen Karwendel-Durchquerung. Die meistgenutzte Route läuft dabei ab Hinterriss zur Falkenhütte und von dort weiter zur Engalm. Bevor man am Ziel in Stans, Schwaz oder Vomp eintrifft, bietet sich noch eine Gelegenheit zum Stopp in der Lamsenhochhütte. Zu den beliebtesten Ausflugszielen im Naturschutzgebiet Karwendel gehört im Übrigen die Engalm. Durch die Nähe zu München nutzen viele die Region zu einem Wochenendausflug. Kein Wunder, verzaubert doch die Blattfärbung der bis zu 600 Jahre alten Ahornbäume die Landschaft jedes Jahr aufs Neue. </p>
<h2>Natur wächst doch von alleine</h2>
<p>Man kann natürlich fragen: Wozu das alles? Die Natur wächst doch von alleine &#8211; eben nicht, wie zahlreiche ausgestorbene Pflanzen- und Tierarten belegen. Beim Naturschutz geht es primär um den Erhalt bedrohter Pflanzen- und Tierarten, inklusiver der Lebensräume. Da der Mensch jedoch nach wie vor eifrig damit beschäftigt ist, die Landschaft nach seinen Wünschen umzugestalten, gefährdet er die Lebensräume vieler Pflanzen und Tiere. Unberührte Gebiete sind in Europa, im Gegensatz zu Kanada und Südamerika, nicht mehr vorhanden, Wildnis existiert hier nicht mehr. Naturschutzmaßnahmen und Renaturierungen, Wiederansiedlung von Tierarten und Pflege von Baumbeständen haben keinen wirtschaftlichen Nutzen und werden daher von vielen als unnötig angesehen. Um dem entgegen zu wirken, werden seit Jahren die Naturschutzgebiete konsequent ausgeweitet. </p>
<p>Pic.: primapage &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Besonderheiten der montenegrinischen Nationalparks</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationalparks]]></category>
		<category><![CDATA[Montenegro]]></category>

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		<description><![CDATA[Montenegro ist ein kleines, noch immer relativ wenig bereistes Land im südlichen Teil des Mittelmeeres. Es grenzt an Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Albanien und vereint drei landschaftlich unterschiedliche Gebiete: Die Küstenregion, das Landesinnere und die Bergregion. Der eigene Charme der &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/nationalparks/die-besonderheiten-der-montenegrinischen-nationalparks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/fluss-montenegro-300x200.jpg" alt="" title="Winding river in Montenegro" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-31" /><strong>Montenegro ist ein kleines, noch immer relativ wenig bereistes Land im südlichen Teil des Mittelmeeres. Es grenzt an Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Albanien und vereint drei landschaftlich unterschiedliche Gebiete: Die Küstenregion, das Landesinnere und die Bergregion.</strong></p>
<h2>Der eigene Charme der Regionen</h2>
<p>Jede dieser Regionen Montenegros, dessen Name so viel bedeutet wie &#8220;Schwarzer Berg&#8221;, besitzt seinen eigenen, unverwechselbaren Reiz. Zusammen betrachtet, machen sie den Charme des Landes aus. Wegen seiner unvergleichlichen Schönheit wurde Montenegro durch eine besondere Deklaration zum ökologischen Staat erklärt. Besonders erwähnenswert sind die montenegrinischen Nationalparks.</p>
<h2>Die Perle des Mittelmeeres</h2>
<p>Die Schönheit Montenegros wird geprägt durch das unnachahmliche Zusammenspiel von Meer und Gebirge, was besonders dort, wo beides ineinander übergeht, deutlich wird. Malerische Buchten, schöne Strände und hoch aufragende Berge passen perfekt zusammen, was Montenegro auch den Spitznamen &#8220;heimliche Perle des Mittelmeeres&#8221; einbrachte. In den Nationalparks des Landes kann man dessen unvergleichliche Schönheit hautnah erleben und erwandern. Wer Montenegro bereist, kommt um einen Besuch der Parks nicht herum. Vier große Parks gibt es im Land: Biogradska Gora, Durmitor, Skadarsee und Lovcen. Erwähnenswert ist auch das Orjen-Gebirge, in dem es bis Ende Mai garantiert Schnee gibt und das Gebirgsmassiv Prokletije, das sich bis Albanien erstreckt.</p>
<h2>Eine Landschaft voll wilder Schönheit</h2>
<p>Biogradska Gora ist 5.400 Hektar groß und liegt in der Bergregion von Bjelasica. Der Urwald Biogradska Gora ist einer der letzten drei Urwälder Europas. Der Park beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. Der Biograder See ist das Herz des Parks. Er ist der größte und bekannteste Gletschersee und ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen. Der Nationalpark ist auch bekannt durch archäologische Funde und historische Bauwerke. Der Durmitor Nationalpark hat eine Fläche von 39.000 Hektar  und ist ein UNESCO Denkmal. Im Park findet sich Montenegros Wintersportzentrum. Sehr eindrucksvoll sind die 18 Gletscherseen, auch &#8220;Gebirgsaugen&#8221; genannt. Auf dem Fluss Tara können Touristen die Schönheit des Canyons per Floß, Kajak oder Boot erkunden. Im Lovcen-Gebirge befindet sich der gleichnamige Nationalpark, der sich durch seine Aussichtspunkte auszeichnet. Die grandiosen Ausblicke hinterlassen bleibende Eindrücke. Im Lovcen-Park sind zahlreiche Dörfer beheimatet, in denen man landestypische Architektur bewundern und Spezialitäten genießen kann. Erwähnenswert sind auch zahlreiche sakrale Objekte sowie das Mausoleum eines großen einheimischen Dichters und Herrschers. Im Nationalpark Skadarsee liegt der gleichnamige See, der größte der Balkanseen. Er verfügt über ausgezeichnete Strände. Der Park beheimatet zahlreich, zum Teil seltene, Vogelarten. Auf den Inseln sind zahlreiche einsame Klöster zu finden. Weinkenner wissen die edlen Tropfen aus dem Hinterland zu schätzen.</p>
<h2>Montenegro &#8211; Vielfalt und Schönheit</h2>
<p>Montenegro ist ein Land voller Schönheit und Vielfalt. Die Berge und das Meer vereinen sich hier auf eine unnachahmliche Weise. Die Nationalparks des Landes sind voller unberührter Natur, die es zu erkunden lohnt. Campingplätze laden ein, in dieser herrlichen Umgebung ein wenig zu verweilen und die Landschaft zu genießen. Die vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten, die in den Parks ihre Heimat haben, zeugen von einer intakten Umwelt. Das kleine Land im südlichen Mittelmeer, das zu Recht als Perle bezeichnet wird, ist immer eine Reise wert und ein Besuch der Nationalparks sollte ein Muss für jeden Touristen sein. </p>
<p>Pic: Jason Vosper &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Der Skutarisee in Montenegro</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 09:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Skutarisee]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Skutarisee ist der größte See Montenegros und liegt im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro. Die Fläche und Tiefe des Sees ist jahreszeitenabhängig und variiert stark. Der montenegrinische Teil des Skutarisees ist ein äußerst wichtiger Rast- und Brutplatz für Vögel &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/sehenswurdigkeiten/der-skutarisee-in-montenegro/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/Skutarisee-Montenegro-300x160.jpg" alt="" title="Skutarisee Montenegro" width="300" height="160" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Der Skutarisee ist der größte See Montenegros und liegt im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro. Die Fläche und Tiefe des Sees ist jahreszeitenabhängig und variiert stark. Der montenegrinische Teil des Skutarisees ist ein äußerst wichtiger Rast- und Brutplatz für Vögel aus dem nordeuropäischen Raum und gehört erst seit dem Jahr 1983 zu den Nationalparks.</strong></p>
<h2>Riesiger See inmitten einer Karstverebnung</h2>
<p>Montenegros größter See gehört zu einem Drittel zu Albanien. Im Südwesten wird der Skutarisee durch ein Gebirge von der Adria abgetrennt, an der Nordostseite befindet sich hingegen ein ausgedehntes, teilweise auch versumpftes, Flachland. Der See ist an der weitesten Stelle 14 Kilometer breit und hat eine Länge von 48 Kilometern. Die Skutarisee liegt in einer tektonisch entstandenen Karstverebnung und bedeckt eine Fläche von rund 370 Quadratkilometern. 220 Quadratkilometer befinden sich in Montenegro und die restlichen 150 Quadratkilometer gehören zu Albanien. Je nach Jahreszeit kommt es, aufgrund der Schneeschmelze, zu großen Schwankungen des Wasserspiegels und somit auch der Oberfläche. Bis zu fünf Meter Unterschied im Wasserspiegel sind keine Seltenheit. Oft beträgt die Wassertiefe des Sees nur zwischen fünf und neun Metern, allerdings verfügt der See über einige unterirdische Quellen, die als Augen bezeichnet werden, die den See speisen und bis zu 44 Meter tief sind. Der Skutarisee ist eine Kryptodepression, was bedeutet, dass Teile des Seegrunds unter dem des Meeresspiegels liegen. Als Hauptzufluss dient die Moraca, für den Abfluss ist die Bojana verantwortlich, die zudem die Grenze zwischen Montenegro und Albanien markiert.</p>
<h2>Junges Naturschutzgebiet bei Vögeln beliebt</h2>
<p>Der Skutarisee ist ein geologisch recht junger See. Erst innerhalb der letzten 18.000 Jahre stellte sich seine heutige Form ein. In der Eiszeit waren alle umliegenden Gebirge zum großen Teil vergletschert und schon damals waren die Ausmaße des Sees vom glazialen Abfluss abhängig. Durch die Verkarstung der Landschaft um den Skutarisee ist die Wasserzufuhr auch heute noch sehr komplex. Die milden aber doch regenreichen Winter und die heißen trockenen Sommer ließen eine ganz eigene Flora und Fauna entstehen, die sich stark von anderen ostadriatischen Gewässern unterscheidet. Vor allem als Brut- und Rastplatz für nordeuropäische Zugvögel ist der See und seine Flora und Fauna von großer Bedeutung. Einige der Vögel überwintern am relativ warmen See oder benutzen ihn auf ihrem Zug gerne als Rastplatz. Paläoendemische Arten kommen in der Fauna des Skutarisees hingegen gar nicht vor. Erst im Jahr 1983 wurde  der zu Montenegro gehörende Teil des Sees  zum Nationalpark erklärt. Rund dreizehn Jahre später wurde er zudem als schützenswertes Feuchtgebiet in die internationale Ramsar Liste aufgenommen. Seit dem Jahr 2005 steht auch der albanische Teil unter Naturschutz.</p>
<h2>Besondere Flora und Fauna</h2>
<p>Der riesige Süßwassersee entstand vor rund 18.000 Jahren in einer Karstverebnung und ist heute der größte See Montenegros und wird von unterirdischen Quellen und vom Fluss Moraca gespeist. Allerdings liegt ein Drittel des Sees auf albanischem Staatsgebiet. Heute steht der gesamte See unter Naturschutz und dient vor allem Vögeln als Brut- und Rastplatz. Die Flora und Fauna des Skutarisees unterscheidet sich von den anderen ostadriatischen Gewässern, weswegen man Arten endopazifischen Ursprungs hier umsonst sucht. Rundum des Sees erstreckt sich eine wunderschöne karstige Landschaft mit sattgrüner Vegetation. </p>
<p>Bild von : mlehmann78 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Nationalpark Orjen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 14:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nationalparks]]></category>
		<category><![CDATA[Gebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Kotor-Bucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Orjen Nationalpark gehört zu den sechs montenegrinischen Nationalparks und umfasst das stark verkarstete Orjen-Gebirge im Nordwesten der Kotor Bucht. Bereits 1960 wurde der Nationalpark geplant, mit der Umsetzung dauerte es jedoch Jahrzehnte. Das litorale Hochgebirge ist einzigartig im Dinarischen &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/nationalparks/der-nationalpark-orjen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2012/01/Orjen-Montenegro-300x200.jpg" alt="" title="Nationalpark Orjen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Der Orjen Nationalpark gehört zu den sechs montenegrinischen Nationalparks und umfasst das stark verkarstete Orjen-Gebirge im Nordwesten der Kotor Bucht. Bereits 1960 wurde der Nationalpark geplant, mit der Umsetzung dauerte es jedoch Jahrzehnte. Das litorale Hochgebirge ist einzigartig im Dinarischen Gebirge und beherbergt eine abwechslungsreiche Vegetation.</strong></p>
<h2>Einzigartiges litorales Hochgebirge in den Dinariden</h2>
<p>Erste Pläne für einen Nationalpark im Orjen-Gebirge gab es schon seit den 60er Jahren. Im Jahr 1979 wurde schließlich ein Teil des Gebietes zum UNESCO Weltnaturerbe ernannt, der Nationalpark ließ jedoch weiter auf sich warten. Erst im Jahr 2007 veranschlagte die montenegrinische Regierung 19.000 Hektar Grund als Nationalpark, die Umsetzung lässt jedoch nach wie vor auf sich warten. Bis heute schaffte Montenegro nur das Bürokratische. Besonders hinderlich ist das Fehlen einer wissenschaftlichen Dokumentation. Eines ist jedoch sicher: das Orjen Gebirge ist in den Dinariden das einzige litorale Hochgebirge und zudem atemberaubend. Das Gebirge grenzt sich durch ein sogenanntes Megakliff, eine zwischen 800 und 1.300 Meter hohe Steilstufe, vom Meer und der Umgebung ab. Der Orjen ist eine Bruchscholle, die tektonisch gehoben wurde und nun rund 1.000 Meter über dem Karsthochland und der Bucht von Kontor thront. Die fjordartige Bucht an der dalmatinisch-montenegrinischen Adriaküste ist somit der tiefste Punkt des Orjen. Aufgrund der gewaltigen Höhenunterschiede ist auch die Vegetation in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich. Der Nationalpark Orjen bietet in den unteren Lagen immergrüne Hartlaubwälder und Kiefernwälder sowie endemische Tannen in den Hochlagen. Auf einer Fläche von 400 Quadratkilometern wird der Orjen aus vier Karstplateaus aufgebaut.</p>
<h2>Untypische Niederschlagsmengen im mitteleuropäischen Raum</h2>
<p>Im Orjen Nationalpark herrscht subtropisches Winterregenklima. Das bedeutet, dass im milden Winter die Hauptniederschläge stattfinden, allerdings sind auch die anderen Jahreszeiten nicht unbedingt regenfrei. In den heißen und langen Sommermonaten sind Juni, Juli und August zwar relativ trocken, allerdings fällt im Sommer rund 25 Prozent des jährlichen Regens. Die Menge des Niederschlags erhöht sich mit steigender Höhe. Die Vegetation im Orjen Gebirge profitiert jedoch von dieser hohen Niederschlagsmenge. Somit besitzt das Gebirge trotz der trockenen Kalkböden eine üppige Vegetation und großflächige Hochwälder. Zonen mit der besonderen Schlangenhaut-Kiefer werden im Orjen Gebirge als Reservat ausgewiesen. Zudem beherbergt Risan, eine Kleinstadt in der Bucht von Kotor, einen wunderschönen Lorbeerwald. Im Hochland bleibt der Schnee erst ab November liegen und hält bis März oder April. Auch wenn die Temperaturen mit steigender Höhe sinken, fallen die Tiefstwerte doch recht moderat aus, schließlich befindet sich der Park nur rund zehn Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Vor allem die heißen Sommertage und deren häufige Sommergewitter können im Orjen Gebirge gefährlich werden. Die niedrige Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit verdorrter Vegetation und Gewittern führt nicht selten zu Bränden durch Blitzeinschläge.</p>
<h2>Fantastisches litorales Hochgebirge</h2>
<p>Der Orjen Nationalpark ist ein einzigartiges litorales Hochgebirge im Dinarischen Gebirge Montenegros. Pläne für einen Nationalpark im Orjen Gebirge gab es schon seit den Sechzigern, aber erst im Jahr 2008 rang sich die Regierung Montenegros schließlich zu einer Veranschlagung eines bestimmten Gebietes durch. Durch das subtropische Winterregenklima findet man im Nationalpark eine üppige Vegetation. Im Sommer ist es hingegen heiß und relativ trocken, was bei Gewittern häufig zu, durch Blitzeinschläge verursachten, Bränden führt. </p>
<p>Bild gehört: melann411 &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Der Nationalpark Biogradska Gora</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 21:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MontenegroFan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Urwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Der wunderschöne, aber kleine Nationalpark Biogradska Gora befindet sich im Zentral-Montenegro, in der gebirgigen Bjelasica Region. Besucher des Nationalparks können uralte Wälder, wunderschöne Bergwelten und eine außergewöhnliche Artenvielfalt genießen. Biogradska Gora gilt als eine einzigartige Region, in der häufig wissenschaftliche &#8230; <a href="http://www.nparkovi.co.me/nationalparks/der-nationalpark-biogradska-gora/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nparkovi.co.me/wp-content/uploads/2011/11/Biogradska-Montenegro-300x199.jpg" alt="" title="Biogradska Gora" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-14" /><strong>Der wunderschöne, aber kleine Nationalpark Biogradska Gora befindet sich im Zentral-Montenegro, in der gebirgigen Bjelasica Region. Besucher des Nationalparks können uralte Wälder, wunderschöne Bergwelten und eine außergewöhnliche Artenvielfalt genießen. Biogradska Gora gilt als eine einzigartige Region, in der häufig wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden.</strong></p>
<h2>Einzigartige Landschaft inmitten Montenegros</h2>
<p>Der Biogradska Gora befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica und ist seit dem Jahr 1952 ein Nationalpark. Mit einer Fläche von nur 56,5 Quadratkilometern ist er der kleinste Nationalpark Montenegros. Ein Großteil der Fläche ist von einem uralten, unberührten Wald und einer ausgedehnten Bergwelt  mit idyllischen Bergweiden, kühlen Gebirgsbächen und klaren Gletscherseen bedeckt. Zum Teil ragen die Berge über 2.000 Meter in den Himmel und fünf der sechs Gletscherseen befinden sich auf einer luftigen Höhe von rund 1.820 Metern. Der größte See, Biogradsko Jezero genannt, befindet sich hingegen in einem Talboden auf rund 1.100 Metern Höhe, gleich beim Parkeingang. Der höchste Punkt des Nationalparks ist die Crna Glava mit einer Höhe von 2.139 Metern. Über die teils plateauähnlichen Hänge erstrecken sich idyllische Bergweiden und bis zu einer Höhe von etwa 1.700 Meter sind die Berge bewaldet. Der gesamte Nationalpark ist landschaftlich so einzigartig, dass er häufiger für wissenschaftliche Untersuchungen herangezogen wird.</p>
<h2>Flora und Fauna auf Wanderwegen erkunden</h2>
<p>Obwohl der Biogradska Gora ein relativ kleiner Nationalpark ist kann er mit einer unglaublichen Vielfalt an Flora und Fauna aufwarten. Der Park bietet den 2.000 verschiedenen, teilweise endemischen, Pflanzenarten 26 unterschiedliche Lebensräume. Zusätzlich zu der großen Pflanzenvielfalt leben mehr als 150 Vögelarten, die unterschiedlichsten Amphibien und Reptilien sowie Säugetiere auf dem Parkgebiet. Darüber hinaus konnten 350 Insektenarten und drei Forellenarten im Park nachgewiesen werden. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt der Park jedoch dem 16 Quadratkilometer großen Urwald, indem sich über fünfhundert Jahre alte Bäume befinden. Er gehört zu den raren urzeitlichen Wäldern in ganz Europa. Rund um den Biogradsko jezero See sind vor allem Rotbuchen, Eschen und Bergahorn zu finden, an den steilen Hängen wachsen unzählige Weißtannen. Die atemberaubende Flora und Fauna rund um den See kann auf einem gut ausgebauten Wanderweg erkundet werden. Bis hoch zur Zekova Glava auf 2.117 Metern Höhe führt eine Forststraße. Rund um den Zekova Glava und den Crna Glava befindet sich ein wunderschönes, weiträumiges Wandergebiet. Zusätzlich verfügt der Nationalpark über eine Touristeninformation, ein Restaurant und einige Holzhütten die als Unterkunft dienen. Alle Gebäude befinden sich am Ufer des Biogradsko Jezero. Um den Park betreten zu dürfen muss eine kleine Gebühr bezahlt werden.</p>
<h2>In Montenegros Urwald übernachten</h2>
<p>Der wunderschöne Nationalpark Biogradska Gora inmitten Montenegros ist zwar der kleinste Nationalpark des Landes, kann jedoch mit einer vielseitigen Flora und Fauna überzeugen. Zu den Besonderheiten des Parks gehört der atemberaubende Urwald, wie es sie europaweit nur noch sehr selten gibt. Mehr als fünfhundert Jahre sind die riesigen Bäume alt und bieten einen einzigartigen Anblick. Die ausgedehnte Bergwelt des Parks bietet darüber hinaus ein hochkarätiges Wandergebiet mit gut ausgebauten Wanderwegen. Grüne Bergweiden und klare Gebirgsseen laden die Besucher zum Entspannen ein und am See Biogradsko Jezero am Eingang des Parks befinden sich Holzhütten, in denen übernachtet werden kann. </p>
<p>Bild: Besenorita &#8211; Fotolia</p>
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