Montenegro ist ein kleines, noch immer relativ wenig bereistes Land im südlichen Teil des Mittelmeeres. Es grenzt an Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Albanien und vereint drei landschaftlich unterschiedliche Gebiete: Die Küstenregion, das Landesinnere und die Bergregion.
Der eigene Charme der Regionen
Jede dieser Regionen Montenegros, dessen Name so viel bedeutet wie “Schwarzer Berg”, besitzt seinen eigenen, unverwechselbaren Reiz. Zusammen betrachtet, machen sie den Charme des Landes aus. Wegen seiner unvergleichlichen Schönheit wurde Montenegro durch eine besondere Deklaration zum ökologischen Staat erklärt. Besonders erwähnenswert sind die montenegrinischen Nationalparks.
Die Perle des Mittelmeeres
Die Schönheit Montenegros wird geprägt durch das unnachahmliche Zusammenspiel von Meer und Gebirge, was besonders dort, wo beides ineinander übergeht, deutlich wird. Malerische Buchten, schöne Strände und hoch aufragende Berge passen perfekt zusammen, was Montenegro auch den Spitznamen “heimliche Perle des Mittelmeeres” einbrachte. In den Nationalparks des Landes kann man dessen unvergleichliche Schönheit hautnah erleben und erwandern. Wer Montenegro bereist, kommt um einen Besuch der Parks nicht herum. Vier große Parks gibt es im Land: Biogradska Gora, Durmitor, Skadarsee und Lovcen. Erwähnenswert ist auch das Orjen-Gebirge, in dem es bis Ende Mai garantiert Schnee gibt und das Gebirgsmassiv Prokletije, das sich bis Albanien erstreckt.
Eine Landschaft voll wilder Schönheit
Biogradska Gora ist 5.400 Hektar groß und liegt in der Bergregion von Bjelasica. Der Urwald Biogradska Gora ist einer der letzten drei Urwälder Europas. Der Park beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. Der Biograder See ist das Herz des Parks. Er ist der größte und bekannteste Gletschersee und ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen. Der Nationalpark ist auch bekannt durch archäologische Funde und historische Bauwerke. Der Durmitor Nationalpark hat eine Fläche von 39.000 Hektar und ist ein UNESCO Denkmal. Im Park findet sich Montenegros Wintersportzentrum. Sehr eindrucksvoll sind die 18 Gletscherseen, auch “Gebirgsaugen” genannt. Auf dem Fluss Tara können Touristen die Schönheit des Canyons per Floß, Kajak oder Boot erkunden. Im Lovcen-Gebirge befindet sich der gleichnamige Nationalpark, der sich durch seine Aussichtspunkte auszeichnet. Die grandiosen Ausblicke hinterlassen bleibende Eindrücke. Im Lovcen-Park sind zahlreiche Dörfer beheimatet, in denen man landestypische Architektur bewundern und Spezialitäten genießen kann. Erwähnenswert sind auch zahlreiche sakrale Objekte sowie das Mausoleum eines großen einheimischen Dichters und Herrschers. Im Nationalpark Skadarsee liegt der gleichnamige See, der größte der Balkanseen. Er verfügt über ausgezeichnete Strände. Der Park beheimatet zahlreich, zum Teil seltene, Vogelarten. Auf den Inseln sind zahlreiche einsame Klöster zu finden. Weinkenner wissen die edlen Tropfen aus dem Hinterland zu schätzen.
Montenegro – Vielfalt und Schönheit
Montenegro ist ein Land voller Schönheit und Vielfalt. Die Berge und das Meer vereinen sich hier auf eine unnachahmliche Weise. Die Nationalparks des Landes sind voller unberührter Natur, die es zu erkunden lohnt. Campingplätze laden ein, in dieser herrlichen Umgebung ein wenig zu verweilen und die Landschaft zu genießen. Die vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten, die in den Parks ihre Heimat haben, zeugen von einer intakten Umwelt. Das kleine Land im südlichen Mittelmeer, das zu Recht als Perle bezeichnet wird, ist immer eine Reise wert und ein Besuch der Nationalparks sollte ein Muss für jeden Touristen sein.
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